Corrado-Cabrio

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(die meisten haben und werden nie eines live sehen :-( )

Wie fast alle Cabrios, wurde auch der Corrado serienmäßig nicht als Cabrio konstruiert. Deshalb würde ein zum Cabrio umgebauter Corrado, anders als z.B. der VW Käfer mit seiner massiven Plattform, mit dem Abtrennen des Daches erheblich an Stabilität verlieren. Dieser Verlust an Robustheit gegen Verwindungen musste natürlich ebenso ausgeglichen werden, wie konstruktive Maßnahmen zur Sicherheit. Da dies bei den geringen Stückzahlen nicht automatisiert werden konnte, waren die Aufpreise zum Coupe in Höhe von 20-25.000 DM einfach zu hoch um genug Käufer zu finden.

Die Geschichte der Corrado-Cabrios fing stürmisch an, den gleich 4 Firmen entwickelten fast gleichzeitig, ein Corrado-Cabrio:

  • Zender
  • V.A.G.
  • Eickel,
  • Design und Technik und
  • Karmann

Foto: Volkswagen AG

Während das Karmann Corrado-Cabrio ein Einzelstück blieb, das heute im Automuseum-Volkswagen zu bewundern ist, wurden von den Zender- und Eickel Cabrios ein paar wenige gebaut. Auch die Hamburger Firma Design und Technik kam über ein paar wenige Prototypen nicht hinaus. Das Zender-Cabrio (2-Sitzer) sollte komplett incl. Fahrwerkskit und Breitreifen 225/45x16 ca. 80.000 DM kosten. Ein solches Modell war auf dem Corrado-Treffen 1998 am Nürburgring zu bewundern. Offen sehr schön, geschlossen doch etwas gewöhnungsbedürftig.
Design und Technik verlangte einen Aufpreis zum Coupe von 25.000 DM. Fürs Leder waren dann nochmals ca. 13500 DM fällig.

Weltpremiere: Genf 1989 - Hersteller: Zender GmbH

  • Vollversenkbares Stoffverdeck
  • Bodengruppe mittels Kohlefasesandwichbauweiser-verstärkt
  • Zender Frontspoiler-Stoßstange
  • Zender Seitenleisten
  • Zender Heckstoßstange
  • Zender Heckflügel
  • Zender Doppelrohr-Abgasanlage
  • Tiefer gelegtes Koni Fahrwerk mit Zenderabstimmung
  • Aluräder Zender Turbo II in 8Jx16" mit 225/45 R 16
  • Lederausstattung und Zender-Lederlenkrad
  • 2-Sitzer

Die Alternative von V.A.G Eickel in Berlin:

Die Firma Design+Technik in Hamburg entwickelte im Auftrag von V.A.G. Eicke in Berlin ein Corrado-Cabriolet. Es war eine erste Auflage von 500 Stück geplant. Leider wurden nur sehr wenige (ich habe mal von 4 Stück gehört), tatsächlich ausgeliefert.

  • Umbaukosten 25.000 DM mit elektrohydraulischem Dachantrieb
  • 4-Sitzer
  • 125 kg Mehrgewicht

 Sogar für Revell war das Zender Corrado Cabrio ein Modell im Maßstab 1:24 wert.