Corrado im Motorsport

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Corrado auf der Rennstrecke
Erfolge auch im Motorsport - der Corrado

Sehr erfolgreich im Motorsport: Der Corrado

Der Corrado ist in mehreren Rennsportserien im In-und Ausland im Einsatz. Die kleinen Teams kämpfen mit großem Einsatz und sind sehr erfolgreich gegen starke Konkurrenz. So z.B. Gunter Schmidt, der in Canada über 10 Jahren erfolgreich auf einem Corrado, in der GT-Serie, auch mal Porsche 911, Chevrolet Corvette oder BMW M3 hinter sich gelassen hat.
In Deutschland sind die Teams von Jürgen Freiburg aus Hohenlimburg und Michael Daum aus dem Saarland erfolgreich mit ihren Corrados im Rennsport vertreten.
 

Michael Daum Motorsport

Der Corrado G60 1.8L 16V mit ca. 300 PS wurde von Michael komplett in Eigenregie im Zeitraum von 3 Jahren aufgebaut.
 
Erfolge:
Mehrfacher Klassensieger in den Jahren 2013, 2014, 2015 in der Klasse bis 2,5l Hubraum.
Ausfallbedingt 3. in der RCN-Light Gesamtwertung 2015.
Gesamt 4. bei den Hankook Masters ALLER Teilnehmer.
 
Daum-Motorsport ist aktiv in der RCN-Rundstreckenserie, dem "kleineren Bruder" der VLN Rennserie. Nahezu alle 8 Rennen werden auf dem Nürburgring in unterschiedlichen Streckenlayout gefahren. 2 x die 24h-Rennen Variante (Nordschleife mit kompletten GP Kurs) 5 x Nordschleife und 1 x 3-Stunden Rennen mit Nordschleife und GP-Kurzanbindung.
 
2016 hat Michael vor, von der RCN-Light in die RCN wechseln. Die Rundenzeiten die im 3 Stunden-Rennen 2015 gegen die gesamte 2,5l Konkurrenz, darunter Mercedes 2.516V EVO, BMW 325 E30, E46, E90/91 bis zum Getriebeschaden gefahren wurden, haben gezeigt, dass das Team auch in der Klasse RCN ganz vorne mitfahren könnte.
Das Team besteht aus Michael, Manidsche, Benni, Daniel, einem Schrauber namens Guy sowie einigen fleißigen Helfern.
Michael ist auch gerne bereit Tipps zu geben, falls jemand das gleiche vor hat.
Kontakt über das Corrado-Forum:
 
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Jürgen Freiburg

Bis zu 50 Grad im VW von Jürgen Freiburg
Hohenlimburger Motorsportler belegt Platz drei auf dem Nürburgring
Von Lutz Risse
 

Hohenlimburg. Auch eine Woche nach dem "33. RCM DMV Grenzlandrennen" auf dem Nürburgring strahlt der Hohenlimburger Motorsportler Jürgen Freiburg noch. "Hier hat einfach alles gepasst." In seiner Klasse bis zwei Liter Hubraum belegte Freiburg mit seinem VW Corrado den dritten Platz.
Zur Erinnerung: Jürgen Freiburg, waschechter Hohenlimburger, Sicherheitsfachkraft für Arbeits- und Gesundheitsschutz bei der Firma "Bilstein". Der Mann hat Benzin im Blut, gilt seine Leidenschaft doch Langstreckenrennen über vier Stunden. Jedoch ist diese Leidenschaft nach wie vor ein Hobby, das erst einmal finanziell gestemmt werden muss. Mit seinem Sponsor "Pioneer" ist es Jürgen Freiburg erstmals möglich, eine halbe Langstreckenserie mitzufahren. Dabei begann die Saison alles andere als erfolgreich, der Auftakt Anfang Juli am Nürburgring ging in die Hose. Nach einer Stunde Fahrt brach der hintere Teil der Auspuffanlage ab. Nicht nur die Außentemperatur - geschätzte 35 Grad Celsius - erreichte hohe Dimensionen, sondern auch die Temperatur im Fahrzeug. "Das Auto hat sich stark erhitzt, ich schätze, es waren etwa 50 Grad im Wagen", erzählt Jürgen Freiburg. Da zudem auch noch giftige Gase ins Wageninnere drangen, musste Jürgen Freiburg aufgeben.

Neues Rennen, neues Glück 14 Tage später auf dem Nürburgring beim "RCM DMV Grenzlandrennen". Jürgen Freiburg erhielt hohen Besuch, Sonja Gehlen und Gerd Wellhausen von "Pioneer Electronics" statteten Jürgen einen Besuch ab. "Der Sponsor war vor Ort, man kommt ins Ziel und das Fahrzeug ist top. Besser hätte es nicht laufen können", freute sich Jürgen Freiburg.
Der Hohenlimburger fährt die vier Stunden lange Renndistanz durch - ohne Fahrerwechsel. Nach zwei Stunden Fahrzeit war das Auto völlig in Ordnung, lediglich Fahrer und Wagen hatten eine Menge "Durst". "Es gab keine Vorfälle, ich habe den Rhythmus sehr gut gefunden", so Freiburg. Die Außentemperatur war an diesem Renntag mit 25 Grad recht angenehm. Auch in der zweiten Hälfte des Langstreckenrennens gab es keine Probleme und am Ende sprang in seiner Klasse ein hervorragender dritter Platz heraus. In der Gesamtwertung stand ein 89. Platz unter insgesamt 168 gestarteten Fahrzeugen zu Buche.

"Wir haben alle gemeinsam eine hervorragende Arbeit geleistet", zog Jürgen Freiburg ein zufriedenes Fazit nach dem Rennwochenende. Jetzt geht es für den Hohenlimburger Motorsportler in die Sommerpause, bevor er Ende September sich mit seinem Sponsor auf einer Messe in Bremen präsentiert und im Oktober noch zwei weitere Rennen fährt. "Es macht richtig viel Spaß", so Freiburg über sein Hobby.
Danke an die Westfalenpost für die Genehmigung zur Veröffentlichung.



Thomas Stingl - Corrado-Erfolge im RennsportZum Gedenken an Thomas Stingl

Das der Corrado auch schon in den 90er Jahren im Rennsport erfolgreich war, wissen die wenigsten. In Deutschland war Thomas Stingl im ADAC-Cup mit seinem privaten Corrado G60 einer der erfolgreichen Fahrer. Der Sprecher vom TV-Sender DSF war richtig begeistert wie Thomas der stärkeren Konkurrenz und sogar den Allradkonkurrenten im Regen davonfuhr.

 

1997 wurde im ADAC GT-Cup auch ein VW Corrado 2.0 16V erfolgreich eingesetzt.